Juwelier Max Schreiner in Schwandorf

140 Jahre Unternehmensgeschichte

Das Geschlecht der Familie Schreiner lässt sich seit 1786 in Schwandorf nachweisen. In diesem Jahr erhielt Martin Schreiner die Aufnahme in die Glaserzunft. Max Schreiner (geb. 1778) war Glasermeister und Zinngießer in Schwandorf. Maximilian Schreiner (geb. 1813) war Zinngießer und Sohn Maximilian (geb. 1844) trat 1873 erstmals als „Goldarbeiter“ in Erscheinung und ist damit der Firmengründer.

 

In über 140 Jahren Firmengeschichte arbeiteten sehr viele Personen am Aufbau der Firma mit. Brüder, Schwestern, Onkel und Tanten und vor allem die Ehefrauen der Eigentümer. Gerade die Frauen waren den Männern oftmals an Tatkraft voraus. So erzählt der jetzige Inhaber Max Schreiner, der sich noch sehr gut an seine Großmutter Anna Schreiner erinnern kann: Sie habe das heutige Geschäftshaus in der Bahnhofstraße 24 im Jahre 1915 erworben, ohne Großvater Jakob Schreiner (geb. 1876) etwas davon zu sagen. Zuvor befand sich das Geschäft im Nachbarhaus. Außer Schmuck und Uhren wurden damals unter anderem Musikinstrumente, Radios und Grammophone verkauft, sowie Fotoarbeiten angeboten.


 Max Schreiner (geb. 1905) nahm dann noch Optik als neuen Geschäftsbereich mit hinzu, so der  Max Schreiner Senior (geb. 1948), der 1972 in die Firma eintrat. Seit dieser Zeit wurden neben den Familienangehörigen auch weitere Mitarbeiter eingestellt. Im Jahr 2016 hat sein Sohn Maximilian Schreiner, der bereits seit vielen Jahren Teil der Firma ist, den Traditionsbetrieb übernommen. Er ist in der fünften Generation tätig.

Die Geschäftsräume von Juwelier Max Schreiner nach der Modernisierung im Jahr 2012
Die Geschäftsräume von Juwelier Max Schreiner nach der Modernisierung im Jahr 2012
Das Geschäftshaus von Juwelier Schreiner um 1920
Das Geschäftshaus von Juwelier Schreiner um 1920